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"Dann mach ma hoid as beste draus" oder wie wir den Corona-Song erfanden!

Ein Mutmach-Projekt aus der Abteilung Musik und Kunst

Als freischaffende Musiker*innen und Kunstschaffende erleben wir finanzielle Nöte, die die Corona-Pandemie aktuell mit sich bringt. Deshalb möchten wir Mut spenden und sammeln Trinkgelder für unser Kollektiv, welches wir Euch auf dieser Seite vorstellen möchten.

Passauer Neue Presse

So schön hat Corona noch nie geklungen

Abendzeitung München

Ein eleganter Ohrwurm, der Gypsy-beswingt daher kommt, als sollte man mit ihm durch laue Sommernächte tanzen

Südostbyerische Rundschau

Das Video hat Witz und Schwung, Eingängiger Refrain, hörenswert und heiter

Münchner

Merkur

Der Mutmach-Song im fetzigen Bayerisch zu einem ernsten Thema

 

Wer sind wir?

Wir sind LiaB (Lost in a Bar) – ein bayerisches Ensemble mit der Intension, eine Feier mit einer stilvollen, unaufdringlichen, dennoch mitreißenden Liederauswahl zu schmücken. Allein ist man einsam und so gesellt sich zu LiaB ein Kollektiv aus Musikerfreunden*innen. Gemeinsam sind wir das Projekt stilleKunst, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, gemeinsam die Corona-Zeit zu überstehen.

Was machen wir?

Wir versuchen unsere Leidenschaft, die wir uns zum Beruf gemacht haben, weiterhin aufrecht zu erhalten. Die Aufträge und Auftritte sind rar bis gar nicht vorhanden. Und so fragen auch wir uns täglich, was machen wir eigentlich? Unsere erste Idee: der Corona-Song. Um ein wenig Geld in die Kassen zu spülen, haben wir das gemacht was wir am besten können – Musizieren.

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Wie machen wir es?

Ganz einfach, einfacher als unsere Regierung um genau zu sein. Wir haben einen Mut- und Mitmach-Song aufgenommen, um euren Applaus zu verdienen. Alles, was damit zusammen kommt, wird unter uns Beteiligten der Selbsthilfegruppe gleichmäßig verteilt.  Hierfür sagen wir Danke! Danke an alle, die unser Projekt gut finden und somit die gebeutelte Kulturszene unterstützen!

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Helft uns, unseren Trinkgeldbeutel zu füllen, um weiterhin die Welt mit Kunst zu füllen!

 

"Wir würden ja gern der Kultur helfen, wissen aber nicht wie...?"

Wir haben einen PayPal-Trinkgeld-Topf ins Leben gerufen. Ihr könnt entweder den QR-Code über Euer Handy scannen oder klickt einfach auf diesen Link:

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Du hast kein PayPal? 
Hier unser Trinkgeldkonto:


Rainer Mohra 

IBAN DE10 1001 0010 0650 9561 20

 

Hier könnt Ihr unseren Corona-Song anhören!

Lyrix

I steh auf, schau aus’m Fenster aussi
Der Himmel is grau, auf der Straß is koa Sau
I schoit as Radio ei und glei wieder aus
Der Söder sogt heid nix guads des woas I ganz genau
Oh Mei, I kann’s gar ned glaub’n
Oh Na, scho wieder Lockdown
I geh ausm Haus und pack mei Masken ei
I schaus ma nomoi oh und denk „so schlimm kann’s doch gar ned sei“

Chorus

I nimm mei Mask’n und duas ma um an Finger
Und dann drah I’s umanand und dann mach I’s immer schneller
Die blede Zeit, die geht scho vorbei und dann mach ma hoid as Beste aus der saudumma Zeit und singan
Co-Co-Co- Corona
Co-Co-Co- Corona
mia singan
Co-Co-Co- Corona
Co-Co-Co- Corona

Was soi I mocha, ohne Wirtshaus is’s so stad
Ja, dann moch I hoid die Sochan, die I sonst ned mocha dad
I geh in Keller und ram ois amoi gescheid zam
Und dann moch I no mei Steier und I skype mit meiner Mam
I moch Musi auf der Couch
I schnenk mir a Weißbier ei
Ich sing unter meiner Dusche
Und ich übe laut zu schreien
Ich putz meine Gitarren
Ich tu mir Farbe in mein Haar
Ich schreib ein neues Buch
Ich spiel Ukulele im Park

Chorus

I nimm mei Mask’n und duas ma um an Finger
Und dann drah I’s umanand und dann mach I’s immer schneller
Die blede Zeit, die geht scho vorbei und dann mach ma hoid as Beste aus der saudumma Zeit und singan
Co-Co-Co- Corona
Co-Co-Co- Corona
mia singan
Co-Co-Co- Corona
​Co-Co-Co- Corona

 

Unsere Geschichte –
die Gesichter hinter LiaB & die Selbsthilfegruppe

 
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Durch den Stopp von Konzerten ist die Situation von Musikern und der dazugehörigen Crew (Ton-, Licht- und Bühnenleute), die auf Livekonzerte angewiesen sind, wahrlich nicht rosig.

Die Sorge um die Kulturvielfalt in Deutschland ist berechtigt und allgegenwärtig, was nicht zuletzt durch bekannte Musiker wie Till Brönner oder Die Ärzte in den Medien deutlich gemacht wurde. Und so nett es auch sein mag, dass Farin Urlaub, Sänger der Ärzte, sich kürzlich in den Tagesthemen für die Unterstützung von „Musikern aus der zweiten Reihe“, die seit nun acht Monaten im Zwangsurlaub sind, eingesetzt hat... Vielleicht sollten sich diejenigen, die betroffen sind, ja selbst einmal zu Wort melden. Mit Hilfe ihrer Musik.

​Das dachte sich das bayerische Trio LiaB (kurz für „Lost in a Bar“) aus München, Regensburg und Passau auch.

​Im Sommer fiel den drei Musikern bei einigen ausgewählten Abstandskonzerten auf, dass den Gästen im Publikum die prekäre Lage der Kulturschaffenden durchaus bewusst war. Dies war durch deutlich höhere CD Verkäufe oder Trinkgeld nach dem Konzert zu bemerken.

Als nun der zweite Lockdown verkündet wurde, wollten sich LiaB mit Hilfe eines Liedes direkt an ihre Hörer wenden und ihnen die Möglichkeit zu geben, zu helfen

​Sie haben eine Gruppe von 20 Künstlern aus ihrem direkten Umkreis zusammengetrommelt und das Projekt „Selbsthilfegruppe Kultur Bayern“ ins Leben gerufen, ein Versuch, aus der Stille Kunst zu machen.

Jeder hat seinen musikalischen Beitrag geleistet. Corona-konform wurden die Teilnehmer einzeln ins Little Cabin Studio in Olching eingeladen, um nacheinander ihren Part einzusingen oder zu spielen. Herausgekommen ist der „Corona-Song“. Aber keine Sorge: dabei geht es nicht darum, sich über die schlimme Lage mal wieder zu beschweren, sondern ein typisch bayerisches „Pack ma’s an, die saublöde Zeit überstehen wir gemeinsam“ zu vertonen. Die Message ist: „Wie kann man als Musiker die viele Zeit zuhause ohne Wirtshaus am Besten nutzen.“ Und: „Was kann man mit der omnipräsenten Maske noch machen, außer sie im Gesicht zu tragen? Zum Beispiel, sie rhythmisch um den Zeigefinger kreisen zu lassen...

Für das Musikvideo wurde der aufstrebende niederbayerische Filmemacher Benjamin Strobel gewonnen, dem die Pandemie die Veröffentlichung seines ersten Kinofilms „Restguthaben“ im Frühjahr ordentlich versalzen hat. Im Video zeigt er die Band LiaB und schaltet die anderen Gastmusiker per Selfie-Video dazu. Gemeinsam trotz Abstand, das ist das Motto.

​Es gibt auch ein Spendenkonto. Dabei handelt es sich nicht um ein Betteln um Almosen, sondern es ist vielmehr ein Angebot an das Publikum, eine „Selbsthilfegruppe“ von 20 Kleinkünstlern für ihre Arbeit zu entlohnen, bis sie wieder auf den Bühnen Bayerns und dem Rest der Welt ihr Geld verdienen können. Denn eines dürfte in den letzten Monaten klar geworden sein: „Ohne uns wird’s stad!“

Kontakt und Ansprechpartner

Andy Kuhn